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Datum: 
Dienstag, 31. Januar 2017 - 18:00

Umzüge von Erst- in Anschlussunterbringung

Der Umzug Geflüchteter von der Vorläufigen Unterbringung in die Anschlussunterbringung läuft aus Sicht der freiwilligen Helfer noch nicht optimal. Von den Ehrenamtlichen wurde eine zeitlich ausreichende Information vor einem Umzugstermin gewünscht. 

Dies wurde auch in einer Zusage von Landrat Walter vom 4.10.2016 bekräftigt, dass Umzüge von Asylbewerbern in der Regel 14 Tage vor dem Umzug von den SozialarbeiterInnen an die Unterstützerkreise gemeldet werden, damit diese die notwendigen Vorbereitungen treffen können.

Leider gelang eine Umsetzung der rechtzeitigen Information bislang noch nicht. Der Sprecherrat steht in Kontakt mit Frau Ackermann, die engagiert an einem verbesserten Informationsfluss arbeitet.

Ein weiteres Problem aus Sicht der Freiwilligen Helfer ist, dass es keine Unterstützung bei Umzügen durch das LRA gibt. Nach manchmal bis zu 2 Jahren Aufenthalt in einer Erstunterbringung hat sich doch meistens einiges an Hausrat und Möbeln angesammelt. Oft aus von Ehrenamtlichen organisierten Spenden.  Es ist wohl sinnvoll, diese Dinge mit zu nehmen. Sonst entsteht erstens Müll, zweitens müssen die Sachen neu besorgt werden.

 In der Praxis können sich die ehrenamtlichen Betreuer einer Hilfe beim Umzug nicht verschließen.  Das heißt es bleibt an ihnen hängen und stellt eine zusätzliche Belastung dar. Auf eine Anfrage lehnt Landrat Walter eine konkrete Unterstützung etwa durch ein Fahrzeug und einen Fahrer leider wie folgt ab:

"Zu Ihrer Frage nach einer Unterstützung des Landratsamts bei Umzügen in die Anschlussunterbringung ist folgendes zu sagen:

Die Organisation und Finanzierung von Umzügen in die Anschlussunterbringung kann nicht durch das Landratsamt übernommen werden. Uns ist im Übrigen auch kein Landkreis bekannt, in dem dies so gehandhabt wird. In der vorläufigen Unterbringung werden die Möbel durch den Landkreis zur Verfügung gestellt. Für die Anschlussunterbringung kann bei der Abteilung Asylbewerberleistungen ein Antrag auf Erstausstattung gestellt werden. Wenn sich Flüchtlinge – mit Unterstützung von ehrenamtlich engagierten Helfern – im Rahmen ihrer vorläufigen Unterbringung eigene/zusätzliche Möbel und Ausstattungsgegenstände beschaffen, so geschieht dies in der Regel in Eigeninitiative. Es ist naheliegend, dass wir vor diesem Hintergrund darauf bestehen (müssen!), dass dann auch der Umzug dieser Gegenstände in Eigeninitiative zu erfolgen hat. Im problematischen Einzelfall kann über die Abteilung Soziales auch eine Umzugsbeihilfe beantragt werden, wenn der entsprechende Bedarf nachvollziehbar dargelegt werden kann."